DIE FRANKEN
Deutsches Germanenvolk
Im 3. Jahrhundert nach Chr.
gründeten die Franken ihre Niederlassung im mittel- u. niederrheinischen Raum
u. entstand aus der Eroberung Galliens durch den Stammverband der salischen
Franken aus dem Geschlecht der Merowinger. Der Aufstieg der Franken vollzog
sich unter den Merowingern zur beherrschenden Großmacht. 531 errangen sie einen
Sieg über Thüringen. Die Mainlande wurde Kernraum der Franken mit den
Landesteilen:
- Austrasien mit der Hauptstadt Reims, später (nach Chlodwig I.) Metz.
- Neustrien mit der Hauptstadt Paris, später (nach Chlodwig I.) Soisson.
- Aquitanien mit der Hauptstadt Toulouse (seit 629 selbständig).
Grenzherzogtümer des Fränkischen Königreiches: Alemannien, Bayern, Thüringen.
Stammesherzogtümer: Bayern, Schwaben, Sachsen, Thüringen, Friesland, Lothringen.
Ausübung der Herrschaft durch Merowinger u. Karolinger.
Franken bis Hugo Capet (987) germanischer Abstammung.
Ostfranken - Deutschland
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König Ludwig II. 843 - 876 * 804 / 805 † 28. 8. 876 |
Ludwig II. d. Ältere, d. Deutsche. * 804 / 805. Sohn des Ks. Ludwig I. d. Frommen u. Ermengard(Irmgard), † am 3. Okt. 818, Tochter des Grafen Ingram. Nachfolger seines Bruders Kaiser Lothar I. in Ostfranken seit 843. Unterkönig v. Bayern seit 817. Verleihung des Königstitels (Rex Baiwariorum) 826. Erbte nach dem Tod Lothars 855 auch Lothringen. Führte Kriege gegen die Slawen u. ließ König Rastislav v. Mähren 870 blenden. 1. König des im Vertrag von Verdun 843 entstandenen Ostfrankenreiches. Ehe 827 mit Hemma, † am 31. Jan. 876 in Regensburg, bestattet in St. Emmeram in Regensburg, Schwester von Kaiserin Judith, Tochter des schwäbischen Grafen Welf u. der Sächsin Heilwich. Seine Kinder: 1. Hildegard, * 828, † am 23. Dez. 856, Äbtissin v. Schwarzach (844-853) u. Zürich (853-856). 2. Karlmann, * um 830, Erbe von Bayern, Panonien, Kärnten, Böhmen u. Mähren, seit 856 Herzog, 876 König v. Bayern, 877 König v. Italien. Regierungsunfähig nach Schlaganfall von 879, † am 22. März bzw. 29. Sept. 880 in Alt-Ötting. 1. Friedelehe um 850 mit Liutswind, † am 9. März 891 aus der bayrischen Familie der Liutpoldinger ? Natürlicher Sohn: Arnulf v. Kärnten, *850, † am 8. Dez. 899. 2. Ehe um 861 mit Tochter des bayrischen Markgrafen Ernst im Nordgau, † 865. 3. Ermengard, † am 16. Juli 866, 857 Äbtissin v. Buchau u. Frauenchiemsee. 4. Gisela 5. Ludwig III. d. Jüngere, * um 835, Erbe von Sachsen (Nieder- u. Mittel-Deutschland), † am 20. Jan. 882 in Frankfurt, bestattet im Kloster Lorch. 1. Friedelehe 855 / 860 mit ? 2. Ehe 876 / 877 mit Luitgard, † am 30. Nov. 885, bestattet in Aschaffenburg, Tochter des Grafen Liudolf u. Oda aus Sachsen, Schwester des Herzogs Bruno u. des Herzogs Otto I. v. Sachsen. 6. Bertha, † am 26. März 877, 853 Äbtissin v. Schwarzach, 856 Äbtissin v. Zürich. 7. Karl III. d. Dicke, * 839, Erbe von Schwaben (Alemannien) u. einiger Städte Lothringens, † am 13. Jan. 888 in Neudingen an der Donau, bestattet Reichenau, Mittelzell. König v. Alemannien, seit Nov. 879 König v. Italien, 882 König v. Ostfranken, 885 König v. Westfranken. Kaiserkrönung am 12. Febr. 881 durch Papst Johannes VIII. u. Absetzung im Nov. 887. 1. Ehe 862 mit Richardis (Richgard), † am 18. Sept. 906/909 in Andlau, Tochter des Grafen Erchanger aus dem Elsaß, seit 887 Äbtissin in Andlau. 2. Verbindung mit einer Konkubine. ? Engelberga, Ehe mit Kaiser Ludwig II., † am 12. Aug. 875, Sohn von Kaiser Lothar I., ohne männliche Nachkommen, einzige Tochter: Irmengard, † um 900, Ehe mit Boso v. Burgund, † am 11. Jan. 887, Sohn des Grafen Buwin. Sohn: Ludwig III., * 880, † 928, Kaiser (901-905). † am 28. Aug. 876 in Frankfurt, bestattet im Kloster Lorch. |
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König Ludwig III. 876 - 882 * um 835 † 20. 1. 882 |
Ludwig III. d. Jüngere, * um 835. S. u. N. des Königs Ludwig d. Deutschen. Erbe von Ostfranken (Nieder- u. Mitteldeutschland), Sachsen, Thüringen, Friesland u. Lothringen. 876 König der Franken, Sachsen u. Lothringen, 879 König v. Bayern. 1. Friedelehe 855 / 860 mit ? 2. Ehe 876 / 877 mit Luitgard, † am 30. Nov. 885 u. bestattet in Aschaffenburg, Tochter des Grafen Liudolf u. Oda aus Sachsen, Schwester des Herzogs Bruno u. des Herzogs Otto I. v. Sachsen. † am 20. Jan. 882 in Frankfurt, bestattet im Kloster Lorch neben seinem Vater. |
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König Karl III. 882 - 887 * 839 † 13. 1. 888 |
Karl III. d. Dicke. * 839. Sohn des Königs Ludwig II. d. Deutschen u. Nachfolger seines Bruders König Ludwig III. Karolinger. Erbe von Schwaben (Alemannien). Wurde der Erbe seiner Brüder Karlmann u. Ludwig III. d. Jüngeren. König v. Alemannien. Seit Nov. 879 König v. Italien. Am 12. Febr. 881 Kaiserkrönung durch Papst Johannes VIII. u. König der Ostfranken (882-887). Vereinigte 885 das fränkische Großreich (seit 884 war er auch König der Westfranken). Im Nov. 887 wegen Unfähigkeit von Herzog Arnulf v. Kärnten abgesetzt. 1. Ehe 862 mit Richardis (Richgard), † am 18. Sept. 906 / 909 in Andlau, Tochter des Grafen Erchanger aus dem Elsaß, seit 887 Äbtissin in Andlau. 2. Verbindung mit einer Konkubine. Sohn: Bernhard, † 891 / 982. Adoption 879 eines oder beider Söhne des König Ludwig II. d. Stammlers (Karlmann u. Karl d. Einfältigen). Adoption 887 Ludwig d. Blinden, Sohn des Bosos v. d. Provence u. Engelberga, Tochter des Kaisers Ludwig II. † am 13. Jan. 888 in Neudingen an der Donau, bestattet in Reichenau, Mittelzell. |
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König Arnulf 887 - 899 * um 850 † 8. 12. 899 |
Arnulf v. Kärnten (benannt nach Arnulf v. Metz, dem Ahnherrn der Karolinger). * um 850. Natürlicher Sohn des Karlmann u. Liutswind, † am 9. März 891, aus der bayrischen Familie der Liutpoldinger. Bruder von Kaiser Karl III. d. Dicken. Markgraf v. Kärnten (880-899). Kärnten u. die Burg Moseburg wurde ihm von seinen Onkel König Ludwig III. der Ostfranken übergeben. König der Ostfranken seit 11. Nov. 887 mit seiner Hauptstadt Regensburg u. neuerbauter Pfalz. Herzog v. Bayern seit 887. Sieg 891 über die Normannen. König v. Italien seit 894. Kaiser seit 22. Febr. 896 durch Papst Formosus. Mit seiner Unterstützung regierte König Odo in Westfranken u. König Zwendebald v. Mähren übergab er das Herzogtum Böhmen 890 zu Lehen. Zog 894 zur Unterwerfung der Lombardei nach Italien. Tochter: Judith, Ehe mit Herzog Heinrich I. v. Bayern. Natürliche Söhne: Zwendebald (benannt nach seinem Taufpaten, dem König Zwendebald v. Mähren u. Böhmen), Herzog v. Lothringen, Herr v. Mähren seit 894, † 900, während einer Fehde erschlagen. Ehe mit Oda, Tochter des Herzogs Otto d. Erlauchten d. Franken u. Schwester des König Ludwig III. des Jüngeren v. Franken. Ludwig IV. d. Kind, sein Nachfolger in Ostfranken, * 893, Herzog v. Lothringen. Als König der Ostfranken erstmals bischöflich gesalbt. Regierte seit dem 4. Febr. 900 mit sieben Jahren (unter Vormundschaft des Mainzer Erzbischof Hatto I.). Titularkönig. † am 24. Sept. 911. † am 8. Dez. 899, bestattet in Regensburg |
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König Ludwig IV. 899 - 911 * 893 † 24. 9. 911 |
Ludwig IV. d. Kind. * 893. Natürlicher S. u. N. von Kaiser Arnulf v. Kärnten. Illegitimer Karolinger. Herzog v. Lothringen. König der Ostfranken erstmals bischöflich gesalbt. Wahl im Jan. 900 in Forchheim in Oberbayern. Titularkönig. Er regierte seit dem 4. Febr. 900 (mit sieben Jahren) unter der Vormundschaft des Mainzer Erzbischof Hatto I. Der Stamm der Karolinger in Deutschland war mit ihm erloschen (unvermählt). Die Einheit des ostfränkischen-deutschen Reiches bleibt erhalten † am 24. Sept. 911, kinderlos |
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König Konrad I. 911 - 918 † 23. 12. 918 |
Sohn des Konrad d. Älteren, † am 27. Febr. 906, in der Schlacht bei Fritzlar von dem Franken Graf Albert erschlagen. Graf Albert wurde durch den König Ludwig IV. unter Hilfestellung des Erzbischofs Hatto I. am 9. Sept. 906 hingerichtet. Verwandter des karolingischen Geschlechts. Mainfränkischer Graf, Herzog v. Franken seit 906. Erhebung in Forchheim nach dem Tod König Ludwig IV. d. Kind. Wahl zum König der Ostfranken am 10. Nov. 911 in Forchheim an der Recknitz. Sein Bruder: Eberhard, erlitt 915 eine militärische Niederlage gegen die Sachsen. Übergab 919 die Insignien an König Heinrich I. u. ließ diesen zum König ausrufen. † am 23. Dez. 918, kinderlos, bestattet im Kloster von Fulda. |
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König Heinrich I. 919 - 936 * 876 † 2. 7. 936
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Heinrich der Vogler, d. Vogelsteller. * 876. Sohn des Herzog Otto v. Sachsen, † 912 u. Hedwig v. Babenberg. Liudolfinger. Seine Großeltern: Herzog Liudolf v. Ostfalen (Ostsachsen), † 866 u. Oda Billung, * 803, † 909. Kinder: Brun, ältester Sohn, Herzog v. Sachsen, † 880 gefallen. Otto I. d. Erlauchte, Nachfolger seines Bruders Brun im Herzogtum Sachsen, † 912. Ehe mit Hadwig v. Babenberg. Kinder: Thankmar u. Liudolf, † vor 912, vor dem Vater. Heinrich I., 1. deutscher König. Oda, Ehe mit Herzog Zwentibold v. Lothringen, natürlicher Sohn des Königs Arnulf v. Kärnten. Liutgard, † 885, Ehe mit dem ostfränkischen König Ludwig des Jüngeren. Hadmod, Äbtissin in Gandersheim 852 bis 29. Nov. 874. Gerberge, Äbtissin in Gandersheim (874-896). Christina, Äbtissin in Gandersheim 897 bis 3. Nov. 919. Herzog v. Sachsen seit 912. Noch auf den Rat des Königs Konrad I. (dieser hatte noch seinen Bruder Eberhard damit beauftragt, die Reichsinsignien seinem einstigen Gegner zu überbringen) wurde Herzog Heinrich I. v. Sachsen am 12. Mai 919 in Fritzlar bei Kassel vom sächsischen u. fränkischen Adel zum Deutschen König der Ostfranken erhoben. Die Salbung u. Krönung durch den Bischof v. Mainz wurde abgelehnt. Herzog Arnulf d. Böse v. Bayern war 911 vor König Konrad I. nach Ungarn geflohen, kehrte 920 zurück, wurde zum Gegenkönig gewählt, konnte sich aber nicht durchsetzen (Doppelkönigtum). König Heinrich I. verzichtet auf frei werdende Bistümer u. übergibt sie Arnulf (deshalb der Böse genannt). Mit dem Geschlecht Heinrich I. beginnt die Geschichte des „Ersten Deutschen Reiches“ König Heinrich I. mußte 920 auf die Königskrone von Bayern verzichten u. erkennt das Herzogtum Bayern unter Arnulf mit absoluter Hoheit (Münzrecht, Einsatz der Bischöfe) an u. festigte damit das deutsche Königtum gegenüber den Stammesherzögen. Am 7. Nov. 921 folgte die Anerkennung von Westfranken u. die völlige Aufgabe der Ansprüche auf das östliche Franken. Lothringen (Belgien) fällt Ostfranken zu. 924 wird ein 9jähriger Frieden mit Ungarn geschlossen. Heinrich besetzte Brandenburg u. zwang 929 Böhmen zur Unterwerfung. In der Schlacht am 15. März 933 an der Unstrut Sieg über die Ungarn. 934 Sieg über die Dänen. Es fand keine Kaiserkrönung statt, ein Italienzug wurde wegen Krankheit aufgegeben. 1. Ehe mit Hatheburg, einer reichen, verwitweten Tochter des söhnelosen Grafen Erwin v. Merseburg. (Sie hatte bereits den Schleier genommen u. wurde auf betreiben König Heinrich I., nach dessen Bemühungen um Mathilde, nach ungültiger Ehe geschieden). Sohn: Thankmar, Rebell gegen seinen Halbbruder Kaiser Otto I., † am 28. Juli 938 (wurde getötet). 2. Ehe 909 in Wallhausen bei Sangerhausen mit Mathilde (Mechthild), hl., † am 14. März 968 in Quedlinburg, Tochter des sächsisch-westfälischen Grafen Dietrich v. Ringelheim, ein Nachkomme Widukinds. Mathilde wurde von der Großmutter im Kloster Herford erzogen. Kinder: Otto I., sein Nachfolger in Sachsen, * 912, als Kaiser Otto I. d. Gr., † 973. Gerberga, * 913, † 969. siehe: Weltgeschichte v. Helmolt, Bd. 6, S. 91 u. 177 1. Ehe 928 mit Herzog Giselbert v. Lothringen (Belgien), * um 890, † 939, Sohn des Grafen Raginar Langhals v. Hennegau. Sohn: Heinrich, † 944 2. Ehe 940 mit König Ludwig IV. d. Überseeischen v. Frankreich, † 954. Söhne: Lothar III. v. Frankreich, † 986. Sein Sohn: Ludwig V. d. Faule, † 987. Karl v. Nieder-Lothringen, † 991/994. Kinder: Gerberga, † 1015, Ehe mit Lambert I. v. Löwen. Otto v. Brabant, † 1004/1005. Mathilde, † 993, Ehe mit Konrad v. Burgund. Kinder: Gerberga, † 993, Ehe mit Hermann II. v. Schwaben, † 1003. Rudolf III. v. Burgund, † 1032. Hedwig
(Hatwid), † 960/65, (Ehe um 900 mit
Graf Eberhard v. Eberstein), Ehe 937 mit Hugo d. Gr. v. Francien, Gegner
Ludwig IV. des Westfrankenreiches. Sohn: Hugo Capet, 1. König v. Frankreich. Heinrich, Herzog v. Bayern, * nach 919, † 955, Ehe mit Judith v. Bayern. Erhob sich gegen seinen Bruder König Otto I. mehrmals. Sohn: Heinrich d. Zänker, Herzog v. Bayern (955-976 u. seit 985), * 951. Ehe mit Gisela v. Burgund, † 1006. Kinder: Heinrich II., Kaiser, Hl., † 1024, Ehe mit Kunigunde, Tochter des Grafen Siegfried v. Luxemburg. Brun, † 1029, Bischof v. Augsburg (1008-1029). Bruno, * 925. Herzog v. Lothringen, Erzbischof v. Köln, † 10. Okt. 965. Lt. der Sage seine Tochter Jutta, Ehe mit Ritter Gebhard. † am 2. Juli 936 in Memsleben an der Unstrut, bestattet mit Mathilde in der von ihm gegründeten Quedlinburger Stiftskirche. |
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König Otto I. 936 - 961 * 23. 11. 912. † 7. 5. 973 |
* am 23. Nov. 912. S. u. N. des Königs Heinrich I. u. Mathilde(Mechthild), hl., † am 14. März 968 in Quedlinburg, Tochter des sächsisch-westfälischen Grafen Dietrich v. Ringelheim, ein Nachkomme Widukinds. Herzog v. Sachsen. Wahl zum ostfränkisch-deutschen König am 7. Aug. 936. Krönung durch den Erzbischof Hildebert v. Mainz in der Pfalz Aachen. Unterwarf die Böhmen u. schlug Herzog Giselbert den Belgier 939 im Kampf bei Birthen. Belgien ist damit dem deutschen Gebiet angegliedert. 951 König v. Italien. Brachte das von den Langobarden usurpierte Kaisertum den deutschen Ostfranken zurück. Kaiser seit 962. Kaiserkrönung mit seinem Sohn Otto II. 967. 1. Ehe 930 mit Edith, Schwester des Königs Aethelstan v. England. Kinder: Liudolf, † 957, er lehnte sich gegen seinen Vater auf u. verlor sein Herzogtum Schwaben. Liutgard, † 955, Ehe mit Konrad d. Roten. Dieser lehnte sich zusammen mit Liudolf gegen seinen Schwiegervater auf u. verlor sein Herzogtum Lothringen. 2. Ehe im Okt. 951 zu Pavia mit Adelheid, † am 17. Dez. 999, hl., Tochter des Königs Rudolf II. v. Burgund, Witwe des Königs Lothar III. v. Italien, ein Sohn des Königs Hugo v. Vienne. Kinder: Otto II., sein Nachfolger als Kaiser. Emma, Ehe mit König Lothar (III.) der Westfranken. † am 7. Mai 973 in Memsleben, bestattet im Dom zu Magdeburg |