Billunger

 

Graf

Billing

26. 5. 967

Seine Söhne:

Wigmann I. (Wichmann d. Ältere), Graf, 944.

Ehe mit Frederuna, Schwester der Königin Mathilde aus dem Geschlecht des Sachsenherzog Widukinds. Kinder:

Egbert d. Einäugige

Wigmann II. (Wichmann d. Jüngere), Graf v. Hamaland, am 22. Sept. 967. Sohn:

Wigmann III., am 6. Okt. 1016.

Frederuna. Die Schwestern gründeten das Stift Kemnade bei Holzminden.

Imma. Die Schwestern gründeten das Stift Kemnade bei Holzminden.

Hermann, Markgraf u. Herzog, sein Nachfolger in Sachsen (961-973).

Amalung, Bischof v. Verden (933-962), 962.

am 26. Mai 967

 

 

Herzog

Hermann

961 - 973

27. 3. 973

Sohn des Grafen Billung, am 26. Mai 967. Nachfolger des Herzog v. Sachsen u. Königs Otto I.

Markgraf v. Sachsen seit 953. Herzog v. Sachsen seit 961. Unter Kaiser Otto I. Führer des Feldzuges gegen die Redarier im Osten des Landes als „princeps militae“. Bei Abwesenheit des Kaiser dessen Prokurator (Stellvertreter) in Sachsen. Gründer des Klosters St. Michael in Lüneburg.

5 Kinder:

Bernhard I., sein Nachfolger (973-1011).

Lüder, Graf, am 26. Febr. 1101.

Schwanhild (Suanehild), Ehe mit Markgraf Dietmar I. d. Ostmark (965-978). In 2. Ehe mit Markgraf Eghard I. v. Meißen (985-1002).

am 27. März 973, in Quedlinburg

 

 

Herzog

Bernhard I.

973 - 1011

7. 2. 1011

S. u. N. des Herzogs Hermann v. Sachsen.

Herzog v. Sachsen seit 973. Die herzogliche Gewalt war noch nicht stark ausgeprägt, denn während der Abwesenheit Kaiser Otto III. wurde 997 die Äbtissin Mathilde v. Quedlinburg, die Schwester des Kaiser, zur Regentin in Sachsen bestimmt. Zur Wahl Herzog Heinrich II. v. Bayern zum Deutschen König war Bernhard I. nominell noch nicht Herzog v. Sachsen, aber im Ansehen so gefestigt, daß er Heinrich die Heilige Lanze übergeben durfte.

Sein Sohn:

Bernhard II., sein Nachfolger mit Zustimmung Kaiser Otto III. in Sachsen (1011-1059).

am 7. Febr. 1011

 

 

Herzog

Bernhard II.

1011 - 1059

29. 6. 1059

S. u. N. des Herzogs Bernhard I. v. Sachsen.

Herzog v. Sachsen seit 1011 u. Graf mehrerer Wesergaue.

Seine Söhne:

Ordulf, sein Nachfolger in Sachsen (1059-1072).

Hermann, jüngerer Bruder, vom königlichen Gericht 1063 zur Verbannung verurteilt.

Dietmar, am 3. Okt. 1048, im gerichtlichen Zweikampf gefallen.

am 29. Juni 1059

 

 

Herzog

Ordulf

1059 - 1072

28. 3. 1072

Ordulf (Otto). S. u. N. des Herzogs Bernhard II. v. Sachsen.

Herzog v. Sachsen seit 1059.

Ehe mit Wulfhildis, Tochter des Königs Magnus v. Norwegen u. Dänemark. Sohn:

Magnus, sein Nachfolger in Sachsen (1072-1106).

Ehe mit der Witwe Gertrud v. Haldensleben.

am 28. März 1072

 

 

Herzog

Magnus

1072 - 1106

23. 8. 1106

S. u. N. des Herzogs Ordulf v. Sachsen u. Wulfhildis, Tochter des König Magnus v. Norwegen u. Dänemark.

Zog schon 1071 zusammen mit dem Grafen Otto v. Northeim gegen König Heinrich IV., sie unterlagen u. gerieten in Haft. Herzog v. Sachsen seit 1072 noch in Haft. Magnus erzwang 1074 Zugeständnisse von König Heinrich IV. u. trieb seine verlorengegangenen Besitzungen wieder ein.

Seine Kinder:

Heilike, Ehe mit Graf Otto d. Reichen v. Ballenstädt in Askanien, am 9. Febr. 1123. Sohn:

Albrecht I. d. Bär, Herzog v. Sachsen u. Brandenburg.

Wulfhilde, am 29. Dez. 1126, Ehe mit Herzog Heinrich d. Schwarzen v. Bayern.

am 23. Aug. 1106

Das Geschlecht der Billunger ist mit Magnus ausgestorben

 

 

Herzog

Lothar

1106 - 1136

* um 1075

4. 12. 1137

Lothar, Graf v. Supplingenburg. * um 1075. Sohn des Gebhard v. Supplinburg, am 9. Juni 1075 u. Gräfin Hedwig v. Formbach. Nachfolger des Herzogs Magnus v. Sachsen.

Wurde als Herzog v. Sachsen am 25. Aug. 1106 von König Heinrich V. eingesetzt. Mit ihm sollte vermutlich nach den Billungern ein schwacher Herrscher über die Sachsen gesetzt werden. Mit dem Erbe seiner Frau aber u. deren Erbteil ihres Bruders, dem Erbe seiner Großmutter Gertrud v. Haldensleben, 1116 u. dem Erbanteil seiner Schwiegermutter Markgräfin Gertrud v. Braunschweig, änderte sich dieses Bild grundlegend. Lothar mußte sich aber 1114 vor dem Kaiser demütigen. Am 11. Febr. 1115 konnte er aber bei Gerbstedt im Harz eine siegreiche Schlacht gegen Kaiser Heinrich V. erringen u alle kaiserlichen Zwingburgen in den Jahren 1122-1124 zerstören. Als Folge entstand das Land Sachsen unter einem Herrn. Mit Kaiser Heinrich V. erfolgte keine Aussöhnung mehr. Seit 1125 Deutscher König u. Römischen Kaiser seit 1133. Lothar übertrug 1136 das Herzogtum Sachsen u. die Markgrafschaft Tuscien seinem Schwiegersohn Heinrich d. Stolzen v. Bayern.

Ehe um 1100 mit Richenza v. Northeim, am 30. Okt. 1140, Tochter des Herzogs Heinrich d. Fetten v. Northeim u. Gertrud v. Braunschweig, 1117. Tochter:

Gertrud, am 18. April 1143, Ehe mit Herzog Heinrich d. Stolzen v. Bayern, 1139. In 2. Ehe mit Herzog Heinrich Jasomirgott v. Österreich, (als Herzog Heinrich XI. v. Bayern).

Seine Halbschwester:

Gertrud v. Holland.

Geschwister seiner Gemahlin Richenza:

Otto III. v. Northeim, 1116.

Gertrud.

am 4. Dez. 1137, in Breitwang am Lech, auf der Rückreise aus Italien, ohne männliche Erben. Bestattet indem von ihm gegründeten Kloster Königslutter bei Helmstedt.

 

 

Herzog

Heinrich II.

1136 - 1138

* 1100

20. 10. 1139

Heinrich II. d. Stolze. * 1100. Welfe aus Oberschwaben. Sohn des Herzogs Heinrich IX. u. Wulfhild, Tochter des Herzogs Magnus v. Sachsen u. Sophia. Nachfolger als Herzog Heinrich X. in Bayern seit 1126. Herzog v. Sachsen seit 1136.

In Reihenfolge 3. Vogt v. Zwiefalten. Markgraf v. Tuscien (Toscana). 1137 Erbe des Kaiser Lothar.

Heinrich II. wurde von Kaiser Lothar 1136 vor Beginn dessen 2. Italienzuges zum Herzog v. Sachsen eingesetzt. Herzog v. Sachsen seit 1137. Im Nachfolgestreit mit König Konrad III. wurden ihm die Herzogtümer Sachsen u. Bayern am 25. Sept. 1138 abgesprochen. Sachsen wurde seinem Vetter Herzog Albrecht I. d. Bär zugesprochen u. Bayern fiel an den Markgrafen Leopold IV. v. Österreich. Trotz Acht u. Bann blieb er aber Herr u. Herzog in Sachsen. Das starke Heer stand ihm geschlossen zur Verfügung, konnte es aber nicht mehr einsetzen. Später setzte sich aber sein Sohn Heinrich in Sachsen u. in Bayern durch.

Ehe am 22. (29.) Mai 1127 im nicht mehr vorhandenen Ort Gunzenle bei Augsburg mit der 12jährigen Gertrud v. Supplinburg, am 18. April 1143, einzige Tochter des Kaisers Lothar III., Sohn:

Heinrich III., 13jähr. Herzog in Sachsen (1142-1180) u. als Herzog Heinrich XII. d. Löwe in Bayern, * 1129, 1195.

Ehe bis 1162 mit Klementia v. Zähringen. Tochter:

Gertrud, * 1155, 1196, Ehe mit Friedrich IV. v. Schwaben.

Ehe 1168 mit Mathilde v. England, 1198. Kinder:

Richza, * 1172, 1204

Heinrich, * 1173, 1227, Ehe mit Agnes v. Pfalz. Kinder:

Heinrich II. bei Rhein, * 1195, 1214

Irmingerd, * 1200, 1260

Agnes, * 1202, 1267

Otto IV., * 1177, 1218

Wilhelm, * 1184, 1213, Ehe mit Helene. Sohn:

Otto d. Kind, * 1240, 1252

am 20. Okt. 1139 in Quedlinburg, bestattet mit seinen Schwiegereltern (Lothar u. Richenza) in Königslutter.

 

 

Herzog

Albrecht I.

1138 - 1142

* um 1100

18. 11. 1170

(Albertus Ursus) Albrecht I. d. Bär. * um 1100. Askanier. Sohn des Grafen Otto des Reichen v. Askanien u. Heilike, Tochter des Herzogs Magni v. Sachsen. Vetter u. Nachfolger des Herzogs Heinrich des Stolzen in Sachsen.

Graf v. Askanien. Graf v. Ballenstädt. Markgraf d. Ostmark (1124-1131), Schlug 1130 Markgraf Udo IV. im Feld, wollte die Nachfolge antreten, war aber im Streit mit Markgraf Rudolf II. unterlegen. Markgraf d. Nordmark seit 1134. Markgraf v. Brandenburg. Er hatte 1134 die Markgrafschaft Askanien erobert u. erbte 1144 Brandenburg. Herzog v. Sachsen seit 1138, (vom Kaiser mit dem Herzogtum Sachsen 1138 belehnt, um das der Welfen zu schwächen), konnte sich aber nicht durchsetzen. Abdankung 1142, (Albrecht I. hatte nie die Oberherrschaft Herzog Heinrich d. Löwen anerkannt u. mußte Sachsen an den eigentlichen Erben Herzog Heinrich d. Löwen abgeben).

Seine Kinder:

1. Siegfried, Bischof v. Brandenburg (1173-1180) u. Erzbischof v. Bremen (1179-1184).

2. Otto I., Kurfürst u. Markgraf v. Brandenburg(1170-1184)..

3. Bernhard III., Graf v. Aschersleben u. als Herzog Bernhard III. Kurfürst v. Sachsen, 1212. Nachfolger des Herzog Heinrich d. Löwen in Sachsen (1180-1212). Söhne:

Heinrich d. Fette in Anhalt, 1252.

Albrecht I. in Sachsen, 1260.

4. Heinrich, Domherr v. Magdeburg

5. Albrecht, Graf

6. Hermann I., Graf v. Orlamünde, 1176

7. Dietrich, Graf v. Werbem, 1185, Ehe mit Gräfin Sophia v. Riemeck.

8. Hedwig, Ehe mit Graf Otto d. Reichen (Markgraf v. Meißen).

Seine Schwester Adelheid v. Ballenstädt, Ehe mit Markgraf Heinrich II. v. Brandenburg, (dem Albrecht I. schon in der Regierung folgen wollte).

am 18. Nov. 1170

 

 

Herzog

Heinrich III.

1142 - 1180

* um 1129

6. 8. 1195

Heinrich III. d. Löwe. * um 1129. Welfe. Sohn des Herzogs Heinrich X. d. Stolzen v. Bayern u. Gertrud v. Supplinburg, 1143, einzige Tochter des Kaisers Lothar III.

Auf dem Frankfurter Vergleich 1142 muß Kaiser Friedrich I. die Ansprüche Heinrich III. anerkennen u. Herzog Albrecht muß Sachsen an Herzog Heinrich d. Löwen abgeben. Das Herzogtum Bayern bleibt noch bei Herzog Heinrich II. Jasomirgott. Welf VI. v. Bayern, der jüngere Bruder des Herzogs Heinrich II. d. Stolzen, erkennt den Verzicht auf Bayern nicht an. Er hatte Bayern gegen Leopold IV., den Bruder des Herzog Heinrich II. Jasomirgott, verteidigt, doch bei Weinsberg mußte er sich gegen König Konrad III. geschlagen geben.

Heinrich III., seit 1142 Herzog v. Sachsen, übernahm 1148 die Regierung in Bayern u. betrieb sofort die Rückgabe des Herzogtums. Mit der Zusicherung seiner Teilnahme am Italienzug wurden seine Rechte auf das Herzogtum Bayern auf dem Hoftag in Goslar von König Friedrich I. anerkannt. Auf dem Reichstag zu Regensburg im Okt. 1155 erfolgte in Abwesenheit des Herzog v. Bayern die Beleihung mit dem Herzogtum Bayern, aber auch der endgültige Verzichterklärung auf Österreich.

Als Herzog Heinrich I. in Braunschweig seit 1139. Als Herzog Heinrich XII. in Bayern seit 1156.

Heinrich III. gründete die Dombauten v. Lübeck, Braunschweig, Ratzeburg u. Schwerin.

1172 unternahm er Heinrich mit königlichem Gepränge eine Pilgerfahrt nach Jerusalem, hatte aber 1176 nicht am 4. Italienzug Kaiser Friedrich I. teilgenommen. Der Ausbruch des Sachsenkrieges durch Erzbischof Wichmann v. Magdeburg, Markgraf v. Brandenburg, Landgraf v. Thüringen u. Graf Christian v. Oldenburg verhinderte seine Teilnahme. Seine Machtstellung konnte Heinrich zwar ausbauen, aber der Italienzug ging durch den Verlust seiner Beteiligung u. die Bindung seiner Truppen im sächsischen Streit verloren. Heinrich lehnte auch die Teilnahme am 5. Italienzug Kaiser Friedrich I. ab u. hat somit 3 Italienzüge hintereinander nicht mitgemacht. 1177 hat er Kaiser Friedrich I. den Heeresdienst abermals verweigert. Auf dem Reichstag zu Worms wurde Mitte Jan. 1179 die Verkündigung der Reichsacht wegen Ungehorsam gegenüber der Reichspolitik noch ausgesetzt, die Gültigkeit auf dem Reichstag am 24. Juni 1179 in Magdeburg aber ausgesprochen. Heinrich antwortet mit kriegerischen Handlungen gegen den Kaiser. Als Folge werden ihm 1180 auf dem Reichstag zu Würzburg die Reichslehen durch Kaiser Friedrich I. entzogen, (Aberkennung u. Verlust der Lehen 1180). Alle Ladungen zu den Reichstagen wurden mißachtet. Auf dem Reichstag Ende Juni 1180 in Regensburg kam es zur Verhängung der Aberacht u. Beginn der Reichsheerfahrt Kaiser Friedrich I. gegen Heinrich d. Löwen. Seine Anhänger fielen durch ein Ultimatum des Kaisers von ihm ab. Heinrich der Löwe unterwarf sich am 30. Nov. 1181 auf dem Reichstag in Erfurt, wurde aber in die Verbannung verwiesen u. reiste 1182 ab. Sachsen ging an den Herzog Bernhard v. Anhalt, dem jüngsten Sohn Adalberts v. Ballenstedt, Markgraf d. Nordmark. Bayern fiel an Herzog Otto I. v. Bayern, Sohn des Pfalzgrafen Otto IV. v. Wittelsbach u. Heilica v. Lengenfeld. Reichsacht u. Asyl verschlug Heinrich nach England. Rückkehr 1189 u. Frieden nach dem Tod Kaiser Friedrich I. 1190 mit dessen Sohn u. Nachfolger König Heinrich VI. u. übergab nach Beilegung der Fehde dem Kaiser seine beiden ältesten Söhne, Heinrich u. Lothar, als Geiseln.

1. Ehe um 1147 mit Clementina, Tochter des Herzogs Berthold v. Zähringen, Scheidung am 23. Nov. 1162 (verstoßen). Tochter:

Gertrud, * 1155, 1196, Ehe 1166 mit Friedrich IV. v. Schwaben, 1167. In 2. Ehe 1177 als Witwe mit König Knut VI. v. Dänemark, 1202. Keine Kinder.

2. Ehe (Verlobung 1165) am 1. Febr. 1168 in Minden mit Mathilde, am 28. Juni 1189 in Braunschweig, Tochter des Königs Heinrich II. v. England u. Eleonore v. Poitiers u. Aquitanien, Hzgn. v. Guienne (1199-1204), * 1122, 1204, geschiedene Gemahlin Kg. Ludwig VII. v. Frankreich. Kinder:

Richza (Richenza),* 1172, 1204.

Heinrich, Pfalzgraf bei Rhein, * 1173, 1227, Ehe mit Agnes, Tochter des Pfalzgrafen Konrad v. Schwaben u. in 2. Ehe mit Agnes v. d. Lausitz. Kinder aus erster Ehe mit Agnes:

Heinrich II. bei Rhein, (1195-1214)

Irmingerd, (1200-1260)

Agnes, (1201-1267)

Otto, * 1177, 19. 5. 1218, später Kaiser Otto IV. (1198-1218).

Wilhelm v. Lüneburg, Herzog v. Braunschweig, * 1284, 1213, Nachfolger seines Bruders Otto.

Ehe mit Helene v. Dänemark. Sohn:

Herzog Otto d. Kind v. Braunschweig-Lüneburg, * 1240, 1252, Erbe der welfischen Stammlande nach dem Tode seines Onkels Pfalzgraf Heinrich bei Rhein.

Seine Tochter:

Mathilde, Ehe 1167 mit Heinrich Borwin, Sohn des Fürsten Pribislaw v. Mecklenburg.

am 6. Aug. 1195 in Braunschweig

 

 

 

Askanische Linie Sachsen-Wittenburg-Lauenburg

 

Herzog

Bernhard III.

1180 - 1212

* um 1140

9. 2. 1212

* um 1140. Sohn des Herzogs Albrecht I. d. Bär v. Sachsen. Nachfolger des Herzogs Heinrich d. Löwen in Sachsen.

Von Kaiser Friedrich I. Barbarossa als Nachfolger des abgesetzten Herzog Heinrich d. Löwen in Sachsen eingesetzt. Herzog v. Sachsen seit 7. April 1180.

Seine Söhne:

Albrecht I., sein Nachfolger in Sachsen-Lauenburg (1212-1261).

Heinrich I., Fürst v. Anhalt.

am 9. Febr. 1212

 

 

Herzog

Albrecht I.

1212 - 1261

8. 11. 1261

S. u. N. des Herzogs Bernhard III. v. Askanien u. Bruder des Fürsten Heinrich I. v. Anhalt.

Herzog v. Sachsen-Lauenburg seit 1212.

Seine Söhne:

Albrecht II., sein Nachfolger in Sachsen-Wittenburg (1261-1298).

Johann I., sein Nachfolger in Sachsen-Lauenburg (1260-1285).

am 8. Nov. 1261

 

 

Herzog

Albrecht II.

1261 - 1298

25. 8. 1298

S. u. N. des Herzogs Albrecht I. v. Sachsen-Lauenburg.

Mitregent seines Vaters seit 1260. Herzog v. Sachsen-Lauenburg seit 1261.

Seine Kinder:

Rudolf I., sein Nachfolger in Sachsen (1298-1356).

Albrecht, Bischof v. Passau (1322-1342).

? Anna, Ehe mit. Fürst Heinrich II. Leo v. Mecklenburg.

Kinder: 2 Söhne u. 3 Töchter. ?

am 25. Aug. 1298

 

 

Herzog u. Kurfürst

Rudolf I.

1298 - 1356

11. 3. 1356

S. u. N. des Herzogs Albrecht II. v. Sachsen.

Herzog u. Kurfürst v. Sachsen seit 1298.

Seine Kinder:

Rudolf II., sein Nachfolger in Sachsen (1356-1370).

Wenzel, Nachfolger seines Bruders Rudolf II. in Sachsen (1370-1388).

Beatrix, Ehe mit Albrecht II. v. Anhalt.

Agnes, Ehe mit Bernhard III. v. Anhalt.

Otto, 1350, Ehe mit Herzogin Elisabeth v. Lüneburg. Sohn:

Albrecht, Herzog v. Lüneburg, 1385.

am 11. März 1356

 

 

Kurfürst

Rudolf II.

1356 - 1370

6. 12. 1370

S. u. N. des Kurfürsten u. Herzogs Rudolf I. v. Sachsen.

Kurfürst seit 11. März 1356 u. Herzog v. Sachsen-Lüneburg durch kaiserliche Belehnung seit 1369.

am 6. Dez. 1370

 

 

Kurfürst

Wenzel

1370 - 1388

15. 5. 1388

Wenzeslaw. Sohn des Kurfürsten u. Herzogs Rudolf I. v. Sachsen. Nachfolger seines Bruders Kurfürst u. Herzog Rudolf II. in Sachsen.

Kurfürst u. Herzog v. Sachsen seit 6. Dez. 1370.

Seine Kinder:

Rudolf III., sein Nachfolger in Sachsen (1388-1419).

Albrecht III., Nachfolger seines Bruders Rudolf III. in Sachsen (1419-1422).

Margarethe, Ehe mit Herzog Albrecht v. Lüneburg, 1385.

am 15. Mai 1388

 

 

Kurfürst

Rudolf III.

1388 - 1419

9. 6. 1419

S. u. N. des Kurfürsten u. Herzogs Wenzel v. Sachsen.

Kurfürst u. Herzog v. Sachsen seit 15. Mai 1388.

am 9. Juni 1419

 

 

 

Kurfürst

Albrecht III.

1419 - 1422

27. 11. 1422

Sohn des Kurfürsten u. Herzogs Wenzel v. Sachsen. Bruder u. Nachfolger des Kurfürsten u. Herzogs Rudolf III. v. Sachsen.

Letzter askanischer Kurfürst u. Herzog v. Sachsen seit 9. Juni 1419.

am 27. Nov. 1422