Vaticanus ager Û vatikanisches Feld.
Der Kirchenstaat:
Landschenkungen machten die Römische Kirche seit dem 4. Jh. zum größten Grundbesitzer Italiens. Seit dem 6. Jh. werden diese Gebiete als „Patrimonium Petri“ verwaltet. Daraus entwickelt sich 756 der formalrechtliche Kirchenstaat. Die Päpste handeln wie Landesfürsten, sie schließen Bündnisse u. führen Kriege. Unter Papst Julius II. erreicht der Kirchenstaat seine größte Ausdehnung. Nach einer Annektion u. Besetzung Frankreichs wird der Kirchenstaat 1870 aufgelöst. Mit den Lateranverträgen von 1929 zwischen Papst Pius XI. u. Mussolini entstand der heutige Staat der Vatikanstadt.

Der Staat der Vatikanstadt umfasst das Gelände des Vatikans sowie weitere exterritoriale Gebäude in u. um Rom (Lateranbasilika, der Sommersitz der Päpste Castel Gandolfo).

Castelgandolfo
Apostolische Nuntien sind Botschafter des Papstes.
- Nuntien sind Stellvertreter des Papstes in dem ihnen zugewiesenen Land
- Bischöfe in ihrer Diözese sind Stellvertreter Christi in Vertretung des Papstes
Der Vatikan um 1870
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15 |
große Säle |
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11.500 |
Zimmer |
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236 |
Treppen |
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218 |
Korridore |
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2 |
Kapellen |
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Museen |
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Archive |
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Bibliotheken |
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Gärten |
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Brunnen |
Damasushof, Adlerbrunnen, Cleopatrabrunnen, Galeerenbrunnen, Brunnen der Türme od. des Sakramentes, Bienenbrunnen.
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